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  • Einblicke in Projekterfolge an der GuD Herne

    STEAG Energy Services überwacht die Qualität sowie die spezifikations- und termingerechte Errichtung und Inbetriebsetzung der GuD-Anlage in Herne

    Ein weiterer Meilenstein zur Inbetriebsetzung der effizienten GuD-Anlage in Herne, einem Gemeinschaftsprojekt von Siemens Energy und STEAG, ist geschafft. Nach geglückter erster Zündung der Gasturbine Ende Dezember 2021 wurde Mitte Januar 2022, nach erfolgreicher Netzsynchronisation, erstmals auch Strom ins Übertragungsnetz eingespeist. Mit 260 Megawatt elektrischer Leistung wurden damit etwa 40 Prozent der elektrischen Maximalleistung erreicht. Zukünftig soll die Anlage im Kondensationsbetrieb auf ca. 650 MW elektrische bzw. durch die maximale Auskopplung von Fernwärme auf ca. 400 MW thermische Leistung kommen. Dadurch wird für eine Verbesserung der CO2-Bilanz des Standorts "um mindestens 50 Prozent" gesorgt. Das Team der SES, unter Leitung von Frau Dr. Ruth Egyptien, überwacht im Auftrag des Bauherrn vor Ort die Qualität sowie die spezifikations- und termingerechte Errichtung und Inbetriebsetzung der GuD-Anlage durch den Generalunternehmer.

    „Seit Beginn der ersten Planungen und Verhandlungen in 2016 sind wir ein wirklich tolles Team. Dann kam Corona und weitere Planungsarbeiten sowie alle Meetings liefen aus dem Homeoffice, was auch nicht immer einfach war. Im Juli 2020 sind wir dann mit einem ca. 15 köpfigen Team auf die Baustelle nach Herne umgezogen. Hier sind die täglichen Herausforderungen im Grunde erst einmal technischer Natur: z. B. war die Bauphase von viel Regen begleitet, welcher das Baufeld oft mit Schlamm überzog und die Arbeiten der Baumaschinen erschwerte, die Logistik des nächtlichen Transports der Großkomponenten Gasturbine, Generator und Dampfturbine durch Herne war ein Meisterstück des verantwortlichen Unternehmens, die Integration der hochmodernen Neuanlage in die Infrastruktur des seit 1962/63 bestehenden und gewachsenen Kraftwerkstandorts und etliches mehr. Doch leider ist auch Corona auf der Baustelle mit fast 700 Mitarbeitern zu Hochzeiten allgegenwärtig. Unser Team ist aber extrem diszipliniert und so haben wir bis heute, toi, toi, toi, noch keinen einzigen positiven Fall gehabt! Die Aktivitäten der Inbetriebsetzung laufen auf Hochtouren, auch hier gibt es unvorhergesehene Herausforderungen, was aber völlig normal ist. Das Team und ich wir freuen uns schon, wenn durch den Einsatz aller Beteiligten die GuD-Anlage dann Mitte 2022 in den kommerziellen Betrieb geht und neben dem Erhalt von Arbeitsplätzen am Standort auch die Anforderungen einer zukunftsweisenden Energieversorgung erfüllt, und zwar Effizienz und Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit, aber auch Wirtschaftlichkeit.“